• Slide19
  • Slide18
  • Slide17
  • Slide16
  • Slide15
  • Slide14
  • Slide13
  • Slide12
  • Slide11
  • Slide10
  • Slide9
  • Slide8
  • Slide7
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • 12
  • 13

 Interview mit Cassiel:

 

Wer seid Ihr?
»Cassiel. Freunde dürfen mich auch Cass nennen. Und Ihr seid dann wohl die Autorin?«

Richtig. Woher wusstet Ihr das?
»Ach, Mica hat vor drei Tagen sowas angetönt.«

Dann wisst Ihr ja schon, dass ich Euch ein paar Fragen stellen möchte.
»Ja. Macht Euch darauf gefasst, dass ich nicht alles verraten werde. Ich bin ein Dieb und wir Diebe lieben unsere Geheimnisse.«

Das ist mir bekannt ... gut, dann beginnen wir doch einfach mal: könnt Ihr bitte Euer Aussehen beschreiben?
»Das beginnt aber ziemlich persönlich ... nun gut. Ich bin zwanzig Jahre alt, habe schwarzes Haar, grüne Augen ... ansonsten gibt es nicht viel über mich zu wissen.«

Was soll das Halstuch und der Handschuh an Eurer linken Hand? Wir sind in Chakas – da ist es viel zu heiß für sowas.
»Das geht Euch nichts an.«

Okok ... zu meiner nächsten Frage: Was ist Euch wichtig in Eurem Leben?
»Ihr meint außer der Diebesgilde? Nicht viel.«

Ihr lebt also für die Diebesgilde?
»Kann man so sagen.«

Gibt es jemanden, den Ihr bewundert?
»Nein.«

Und was stört Euch denn am meisten?
»Wenn die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Wir Diebe sorgen dafür, dass sich dieses Ungleichgewicht nicht noch mehr verschiebt.«

Ihr seid also so eine Art Robin Hood von Chakas?
»Wer?«

Nichts. Schon gut. Wie war Eure Kindheit?
»Darüber spreche ich mit Euch nicht.«

Schmerzhafte Erinnerungen?
»Wie gesagt: ich spreche nicht mit Euch darüber.«

Gut, vielleicht verratet Ihr mir dann, was das Peinlichste ist, das Euch bisher passiert ist?
»Nein.«

Einfach nein?
»Ja.«

Nun ja. Dann war’s das. Vielen Dank für Eure Antworten ... die ruhig etwas ausführlicher hätten sein können.
»Mica hat mich schon gewarnt, dass Ihr alles Mögliche von mir wissen wollt. Aber wie gesagt: Ich bin ein Dieb und werde nicht jedem alles verraten.«

Tja, wie schade. Dann müssen die Leser wohl oder übel das Buch lesen, um mehr über Euch zu erfahren.
»Das ist wohl so.«

 

Folge C.M. Spoerri auf:

Suchen

Back to top
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok